Erfolgreiche Kooperation des Fraunhofer-Instituts mit der Technischen Universität Pretoria

26.05.2011

Kürzlich wurde die jahrelange erfolgreiche wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Fraunhofer-Institut und der größten südafrikanischen Universität (Tshwane University of Technology – TUT) belohnt: Der stellvertretende Leiter des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik, Dipl.-Ing. Wolfgang Diehl, wurde zum Auftakt der internationalen Konferenz „Wind Power Africa 2011“ in Kapstadt (9.-11. Mai) zum außerordentlichen Professor der Fakultät für Ingenieurwesen und Raumplanung der TUT berufen. Damit wurden nicht nur Diehls Engagement in Form von Gastvorlesungen und wissenschaftlichem Austausch, sondern auch sein außergewöhnlicher Einsatz beim Aufbau des RETECZA-Programms ausgezeichnet.

RETECZA Bussmann Bond Diehl Bild vergrößern Generalkonsul Hans-Werner Bussmann; Bob Bond von der TUT; Prof. Wolfgang Diehl (v.l.n.r.) (© IST/Diehl) RETECZA-Programm

Im Mittelpunkt der Deutsch-Südafrikanischen Kooperation zwischen Fraunhofer und TUT steht sicherlich das RETECZA-Programm. Diese globale Partnerschaft zur Armutsminderung in Südafrika ist eine einmalige Initiative mit Beteiligung von akademischer, privat-wirtschaftlicher und öffentlicher Seite. RETECZA, das für „Resource-Driven Technology Concept Centre“ steht, hat es sich zur Aufgabe gemacht, kostengünstige und autonome Lösungen in den Bereichen Hausbau, Infrastruktur sowie Fahrzeuge zu entwickeln, die für den Einsatz in abgelegenen Regionen Südafrikas geeignet sind. Das erste erfolgreich durchgeführte Projekt ist das im Juni 2010 von der südafrikanischen Wissenschaftsministerin Pandor präsentierte „Hydrogen-Bike“: ein wasserstoffbetriebenes Dreirad. Das Fraunhofer-Institut für Schicht und Oberflächentechnik, durch Diehl im Vorstand der RETECZA-Stiftung vertreten, arbeitet innerhalb des Programms schwerpunktmäßig an dem Einsatz von Diamantelektroden zur Abwasserbehandlung und Hygienisierung.

Für weitere Informationen über:  RETCZA-Programm Tshwane University of Technology Fraunhofer-Institut

© Deutsche Botschaft Pretoria

Fraunhof-Institut und RETECZA