Die Internationale Klimaschutzinitiative – IKI
Die seit 2008 laufende Internationale Klimainitiative (IKI) ist eine Aktion des Bundesumweltministeriums. Unter dem Motto “One World. One International Climate Initiative” ist es ihre Hauptaufgabe, internationale Projekte in den Bereichen Anpassung an die Folgen des Klimawandels, klimafreundliche Wirtschaft und Emissionsminderung – insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern – zu finanzieren. Eines dieser Kooperationsländer ist Südafrika.
Aktuelle Projekte
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Während der vergangenen Jahre wurden durch IKI zahlreiche Projekte in Südafrika angestoßen. So wurde 2010 das „Anschubfazilität für Programmes of Activities“ ins Leben gerufen, das es sich zum Ziel setzt, mindestens 30.000 solaren Warmwasserbereitungsanlagen in Betrieb nehmen. Diese werden durch Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionszertifikaten finanziert. Des Weiteren wird mit dem Projekt „Klimaschutzprogramm zur Unterstützung des südafrikanischen Umweltministeriums” der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) eine Hilfestellung für das Department of Environmental Affairs (DEA) gewährleistet. Es soll die Leistungsfähigkeit von DEA für Analyse, Politikentwicklung und Konsensbildungsprozesse gestärkt werden. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit bei der Formulierung einer nationalen Klimastrategie für Südafrika und die Kooperation bei der Vorbereitung internationaler Klimakonferenzen. Ergänzt wurde das Programm kürzlich durch ein sog. „Monitoring-Reporting-Verification-System“ (MRV) zur Kontrolle und Auswertung von CO2-Emissionen. Eine weitere erfolgreiche Initiative ist die Umstellung von halogenen auf natürliche Kältemitteln der Kühlsysteme südafrikanischer Supermärkte. Einige Läden nutzen bereits diese umweltfreundliche Alternative.
Abgeschlossene Projekte
Erfolgreich abgeschlossen wurde beispielsweise die Projekte „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Großstädten“, „Verbesserung des Know-hows über die Anwendung von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien“ (insbesondere Wind- und Solarenergieressourcen) sowie „Feuchtgebietschutz in der Kap-Region“. Auch das „Basisprogramm Energie und Anpassung an den Klimawandel“ (BECCAP) zur Reduzierung von Treibhausgasen in Privathaushalten und kleinen Unternehmen hat sein Ziel einer Verbreitung von energieeffizienteren, klimafreundlichen Technologien erreicht.
Projektauswahl
Die KfW Entwicklungsbank und die GIZ sind die Hauptakteure im Findungs- und Realisierungsprozess dieser innovativen Projekte. Um potentielle Projektpartner auszuwählen, gibt es ein zweistufiges Auswahlverfahren: Zunächst werden Projektskizzen gesichtet und bewertet. Daraufhin folgt die formelle Bewerbung, die schließlich vom BMU evaluiert wird.
30.05.11
© Deutsche Botschaft