Entwicklungszusammenarbeit mit Südafrika

Fußbälle des Projekts 'Youth Development through Football' Bild vergrößern Fußbälle des Projekts 'Youth Development through Football' (© GIZ/YDF)

Die Bereitstellung von mehr als 550 Mio. EUR im Rahmen offizieller EZ ist auch Ausdruck der regionalen Bedeutung Südafrikas für Sub-Sahara Afrika. Das Land bildet gerade nach der von den G8-Staaten versprochenen Stärkung für Afrika (2005, Gleneagles) den Schwerpunkt deutscher EZ. 

Ein Fokus liegt deshalb auf der Stärkung regionaler Integration: Gefördert werden die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas SADC, das Politische Forum regionaler Wirtschafts- und Sozialentwicklung NEPAD, der wechselseitige „peer review“-Prozess für demokratische und menschenrechtsorientierte Staatsführung APRM und Vorhaben zur Förderung regionaler Infrastruktur.

Geschichte der Deutsch-Südafrikanischen Entwicklungszusammenarbeit

Regierungsführung und öffentliche Verwaltung

Die Bereitstellung öffentlicher sozialer Dienstleistungen liegt hinter den hochgesteckten Zielen der Regierung und den Erwartungen der Bevölkerung teilweise noch sehr weit zurück, aber die Stärkung und Förderung „Guter Regierungsführung“ ist eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung, die Bekämpfung der Armut und sozialen Ausgleich in Südafrika.

Mauer einer Schule im Township Mamelodi

HIV & AIDS Prävention

HIV & AIDS ist ein wichtiges Thema der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Südafrika und findet in allen Projekten Berücksichtigung. Es wird an einem gemeinsamen Programm gearbeitet, mit dem die Umsetzung des HIV & AIDS Nationalen Strategischen Plans Südafrikas gefördert werden soll.

Kooperation im Bereich 'Energie und Klima'

Südafrika sieht sich großen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen gegenüber. Ein wichtiger Bereich der künftigen Entwicklung des Landes ist das Thema Energie und Klima.

Kinder in der Viva Village Kindertagesstätte (Mamelodi)

Richtlinien für die Förderung von Kleinstprojekten

Die Deutsche Botschaft Pretoria fördert eine kleine Anzahl ausgewählter Projekte der ländlichen Entwicklung mit dem Ziel, den ärmsten Bevölkerungsschichten zu helfen.

Bildungspartnerschaft Afrika

Kooperation im Bereich der Beruflichen Bildung

Die deutsche Regierung engagiert sich für ein besseres System der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Sie fördert gemeinsam mit der verfassten Wirtschaft rechtliche Rahmenbedingungen, Finanzierungsmodalitäten und Bildungsstrukturen. Ziel ist die Einführung nachfrageorientierter Berufs- und Weiterbildungssysteme auf lokaler und regionaler Ebene.

Entwicklungszusammenarbeit

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Regionalkonferenz Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung

Teilnehmer der Regionalkonferenz

Die Interessen von Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit ergänzen sich. Mit dem Ziel, die bereits bestehende Kooperation zu verstetigen und gemeinsame zukünftige Handlungsfelder zu identifizieren, trafen sich am 26. und 27. April 2013 rund 80 Vertreter von Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit in der ghanaischen Hauptstadt Accra. Unter anderem ging es auch um Ausbildungsförderung nach deutschem Vorbild in Südafrika.

Gudrun Kopp zu Besuch in Südafrika

Gudrun Kopp zu Besuch bei iThema Labantu

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gudrun Kopp, reiste vom 6. bis 10. April 2013 nach Südafrika. Frau Kopp befasste sich während ihrer Reise intensiv mit dem Themenbereich Menschenrechte und konkreten Projekten zur Überwindung von Gewalt gegen Frauen in Südafrika.

Western Cape Network for Community Peace and Development

Western Cape Network for Community Peace and Development

Das Netzwerk ist eine unabhängige Dachverbandsorganisation (NPO 061-746), gegründet 2005 als Gemeinschaftsinitiative der Deutschen Botschaft in Südafrika und der Universität der Provinz Westkap, mit dem Ziel friedliche und nachhaltige Gemeinden in der Provinz Westkap zu entwickeln.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung