Geschichte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Südafrika
Deutschland hat sich früh gegen das Menschen verachtende System der Apartheid gestellt. Mit der Wahl Nelson Mandelas begann eine neue Ära der demokratischen Partnerschaft. Der Traum der „Regenbogennation“ sollte wahr werden.
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Handel und Investitionen blühten auf, Stipendien und kultureller Austausch wurden ausgebaut, politische Parteien begannen einen intensiven Austausch, deutsche Verfassungsrechtler berieten beim Verfassungsprozess.
Vor 1990
Traditionell enge Wirtschaftsbeziehungen Deutschlands mit Südafrika; Kooperation mit südafrikanischen Nichtregierungsorganisationen (NRO) und politischen Bewegungen innerhalb und außerhalb des Landes zu Zeiten des Apartheid- Regimes; Förderung von Bildung und Kultur; Unterstützung der Opposition.
Ab 1992
Begleitung des Reformprozesses in Südafrika. Aufnahme der offiziellen Entwicklungszusammenarbeit nach den ersten freien Wahlen 1994. Die deutsch- üdafrikanische Binationale Kommission (BNK) dient als wichtigstes Gremium des bilateralen Politikdialogs.
Seit 1994
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YDF Team im Klerksoord Notaufnahmelager
(© GIZ/YDF)
Die Bereitstellung von mehr als 550 Mio. EUR im Rahmen offizieller EZ ist auch Ausdruck der regionalen Bedeutung Südafrikas für Sub-Sahara Afrika. Das Land bildet gerade nach der von den G8-Staaten versprochenen Stärkung für Afrika (2005, Gleneagles) den Schwerpunkt deutscher EZ.
Ein Fokus liegt deshalb auf der Stärkung regionaler Integration: Gefördert werden die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas SADC, das Politische Forum regionaler Wirtschafts- und Sozialentwicklung NEPAD, der wechselseitige „peer review“-Prozess für demokratische und menschenrechtsorientierte Staatsführung APRM und Vorhaben zur Förderung regionaler Infrastruktur.
Ab 2002
Bündelung diverser Einzelvorhaben in den unterschiedlichen Sektoren:
- Gute Regierungsführung und kommunale Entwicklung
- Berufliche Bildung
- Bekämpfung HIV & AIDS als Querschnittsthema
- Klimaschutz und nachhaltige Energien