Landwirtschaft im südlichen Afrika
Das Referat Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an der Deutschen Botschaft in Südafrika ist auch zuständig für die folgenden Länder des südlichen Afrikas: Angola, Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Sambia, Simbabwe und Swasiland.
Die Fläche der Republik Angola beträgt 124,7 Mio. ha (Bundesrepublik Deutschland: 35,7 Mio. ha). Davon gelten 57,4 Mio. ha (= 46,03 % der Gesamtfläche Angolas) als landwirt-schaftlich nutzbar; allerdings sind derzeit lediglich 4,6 Mio. ha bis 8,0 Mio. ha (= 8,01 % bis 13,94 %) der potentiell nutzbaren Fläche kultiviert. Laut Produktionspotential verschie-dener Studien könnte Angola ein Vielfaches der eigenen Bevölkerung ernähren.
Angola
Botsuana besitzt mit 581.730 Quadratkilometern ein großes Staatsgebiet. Weite Teile des Landes macht die Halbwüste Kalahari im Südteil aus. Das Land ist überwiegend flaches Hochland mit semi-aridem Savannen- und Halbwüstenklima. Die Trockenzeit ist im ganzen Land mit 6 bis 9 Monaten sehr lang.
Botsuana
Lesotho verfügt über ein bergiges Staatsgebiet von 30.355 km², davon sind ca. 10,87% landwirtschaftlich nutzbar, 0,13% der Fläche wird dauerhaft kultiviert.
Lesotho
Mosambik zeichnet sich durch unterschiedliche Landschaftszonen aus. Der Westen ist durch Bergland gekennzeichnet mit dem Mont Binga (2436 Meter) als höchste Erhebung, während der Rest des Landes aus Hochplateaus und zu zwei Fünfteln aus Küstentiefland besteht. Es herrscht Savannenklima mit einer feuchten und einer trockenen Jahreszeit vor.
Mosambik
Etwa die Hälfte der namibischen Bevölkerung lebt von Subsistenzwirtschaft, obwohl dieser Sektor insgesamt lediglich etwa ein Zehntel des BIP ausmacht. Die geringe Bodenfruchtbarkeit sowie die Ausbreitung von Tierseuchen und gelegentliche Heuschreckenplagen begrenzen die Möglichkeiten der Landwirtschaft.
Namibia
Insgesamt verfügt das Binnenland Sambia bei einem Staatsgebiet von 752.000 km² über 223.550 km² an für die Landwirtschaft geeigneter Nutzfläche, was 29,7% der Gesamtfläche des Landes entspricht (zum Vergleich Deutschland: 33,13%). Davon stehen 23.550 km² (3,1%) für den Ackerbau und rund 200.000 km² (26,6%) für die Viehhaltung zur Verfügung.
Sambia
Swasiland verfügt über keine ausreichenden Ressourcen und Möglichkeiten, um seine Bevölkerung aus eigener Kraft zu ernähren. Rund ein Viertel der Bevölkerung ist dauerhaft auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen und etwa 22 Prozent der Einwohner gelten als unterernährt.
Swaziland