Agarwirtschaftliches Profil Sambia

Insgesamt verfügt das Binnenland Sambia bei einem Staatsgebiet von 752.000 km² über 223.550 km² an für die Landwirtschaft geeigneter Nutzfläche, was 29,7% der Gesamtfläche des Landes entspricht (zum Vergleich Deutschland: 33,13%). Davon stehen 23.550 km² (3,1%) für den Ackerbau und rund 200.000 km² (26,6%) für die Viehhaltung zur Verfügung. Bewässerungslandwirtschaft wird auf 1.560 km² betrieben. Große Teile Sambias sind Savanne. Die Höhenlage beträgt zumeist zwischen 1000 und 1400 Meter über NN. 

Flagge Sambia Bild vergrößern Flagge Sambia (© DPA) Klimatisch teilt sich das Jahr in eine kühle Trockenzeit (Mai bis August), eine heiße Trockenzeit (September und Oktober) und eine Regenzeit (November und April). In letzterer fallen etwa 97% des durchschnittlichen Jahresniederschlags von rund 838 mm. In Bezug auf die Gesamtmenge des Niederschlags gibt es eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem Süden des Landes mit 600 mm pro Jahr und dem Nordosten mit 1.500 mm pro Jahr. Überschwemmungen in der Regenzeit und Dürren in der Trockenzeit machen eine landwirtschaftliche NutzungProduktion für den Exportmarkt, die über eine Selbstversorgung hinausgeht,  schwierig.  Landwirtschaftlich bestelltes Land macht 6,99% der Gesamtfläche aus. 

Obwohl das Land 40% der Wasserreserven des südlichen Afrikas besitzt, die Böden relativ fruchtbar und das Klima moderat ist, wird bislang nur in sehr begrenztem Umfang Bewässerungswirtschaft betrieben.

Sambia

Agrarwirtschaftliches Profil Sambia