Deutsch-südafrikanisches Forum zur Arbeits- und Sozialpolitik (FORUM)

Die Idee hinter dem FORUM ist die Förderung der Vernetzung zwischen verschiedenen südafrikanischen Akteure untereinander und mit deutschen Partnern im Bereich der Arbeits- und Sozialpolitik. Im 2-Monats-Rhythmus sollen Treffen stattfinden, bei denen in einer offenen Gesprächsathmosphäre auch einmal jenseits von Ideologien diskutiert werden kann. Dabei gelten in leicht abgewandet Form die „Chatham-House-Rules“*, die sich weltweit zur Förderung freier Diskussionen bewährt haben.

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Das FORUM kann damit zu einem kleinen „Think-tank“ werden und wird im besten Fall Rückwirkungen auf Entscheidungsverhalten der politischen Akteure haben.Teilnehmer des FORUMS sind: mittlere und höhere Beamte in Ministerien und öffentlichen Institutionen, Mitarbeiter von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden, NEDLAC, deutsche und südafrikanische Stiftungen, Sozialwissenschaftler, Vertreter der deutschen Industrie- und Handelskammer in Südafrika, deutsche Firmenvertreter, Akteure der Entwicklungspolitik, Vertreter internationaler Organisationen wie ILO, IOM und UNHCR.

Je nach Thema können auch weitere interessierte Fachleute hinzugezogen werden.


Eine möglichst offene und fruchtbare Diskussion soll durch folgenden Ablauf gewährleistet werden:

Ein kurzer Einführungsvortrag (ca. 15 Minuten) wird den Diskurs einleiten und gegebenfalls ergänzt von zwei entgegengesetzten Positionen. Einzelne Beiträge sollen nicht länger als fünf inuten dauern. Dieser Teil wird insgesamzt ca. 1,5 Stunden dauern, die Moderatorin wird die Einhaltung der Regeln garantieren. Im Anschluss kann der Diskurs in lockerem Rahmen bei Snacks und Drinks fortgesetzt und vertieft werden.

Das FORUM wird auf Englisch durchgeführt werden.

Mögliche Themen sind:
● Regulating Labour Markets: the German and South African experiences.
● Migrant Workers: how do they contribute to social and economic development? Policy approaches in Germany and South Africa.
● Labour Brokers: modern slave traders or service providers in a modern economy?
● Black Empowerment und Employment Equity: ongoing challenges.
● Short-time work in economic crisis: experiences in Germany and South Africa.
● Social Dialogue: experiences of institutionalised labour participation in South Africa (NEDLAC).
● Temporary skills development: A strategy to accelerate development? How can German companies help with that process?
● Private or public health systems: is an insurance system or a tax based public health system better in tackling the challenges for today's societies?
● Health and safety at the work place.

Als Veranstaltungsort ist das Goethe-Institut ideal, denn viele potentielle Mitglieder des Forums residieren in der Wirtschaftsmetropole Johannesburg. Die Örtlichkeiten ermöglichen einen gleitenden Übergang von dem formelleren Teil des Geschehens (der Diskursrunde) auf den informellen Teil.

* "Wenn eine Konferenz oder ein Teil davon unter der Chatham-House-Regel gehalten wird, sind die Teilnehmer frei, die erhaltene Information zu verwenden, jedoch  dürfen sie weder die Identität noch die Zugehörigkeit eines Sprechers oder die irgendeines anderen Teilnehmers zum Thema machen."

Überblick

Goethe Institut Johannesburg

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Das Goethe Institut macht sich stark für die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegt internationale kulturelle Zusammenarbeit. Es bietet Informationen über Deutschland und sein kulturelles, gesellschaftliches und politisches Leben. Bei Interesse an einem Sprachkurs ist das Institut der richtige Ansprechpartner für Sie.