DGB-Vizevorsitzende Ingrid Sehrbrock besuchte Südafrika vom 15.-17. April 2012
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Sej Motau, Mitglied des Arbeitsausschusses des nationalen Parlaments der Democratic Alliance (DA) und Ingrid Sehrbrock
(© Deutsche Botschaft Pretoria/Sehrbrock)
Vizevorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Ingrid Sehrbrock besuchte Südafrika als Mitglied der Delegation von Bundesministerin Annette Schavan zur Eröffnung des deutsch-südafrikanischen Wissenschaftsjahrs 2012/13 vom 15.-17. April 2012. Am Rande des Ministerprogramms konnte Frau Sehrbrock wichtige Akteure der südafrikanischen Arbeits- und Sozialpolitik kennen lernen und Gespräche zum Thema der beruflichen Bildung führen.
Frau Sehrbrock ist im DGB-Bundesvorstand für den Bereich "Berufliche Bildung" und Jugend zuständig. Darüber hinaus unterhält sie langandauernde Beziehungen zu Südafrika. Bereits in den 1980er Jahren hatte sie Gelegenheit, südafrikanische Gewerkschaften in ihrer Aufbauphase kennen zu lernen.
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Ingrid Sehrbrock mit dem Träger des Bundesverdienstkreuzes Prof. Denis Goldberg und Monika Sommer
(© Deutsche Botschaft Pretoria/Sehrbrock)
Am Rande der offiziellen Termine hatte Frau Sehrbrock Gelegenheit zu Einzeltreffen mit dem Vorsitzenden des Gewerkschaftsbundes Cosatu und Führer der ANC-Opposition im Westkap, Tony Ehrenreich und mit der stellvertretenden Generalsekretärin des unabhängigen Gewerkschaftsbundes FEDUSA, Gretchen Humphries. Von der Partei DA (Democratic Alliance), die die Regierung im Westkap stellt, aber Oppositionspartei in Südafrika ist, traf sie Dr. Ivan Meyer, den Minister für Kultur und Sport, sowie MP Sej Motau, Mitglied des des Arbeitsausschusses des nationalen Parlaments. Neue Einblicke in die Geschichte des Landes gab ein Treffen mit Prof. h.c. Denis Goldberg, dem ehemaligen Mitangeklagten Nelson Mandelas im Rivonia Prozess und Träger des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik.
Mit dem Besuch Ingrid Sehrbrocks fand eine gelungene Verknüpfung zweier oft getrennt wahrgenommener Bereiche - der akademischen und der fachbezogenen Ausbildung - statt. Während sie bereits durch ihre Einbeziehung ins Ministerprogramm Schavan die Brücke zwischen Wissenschaft, Hochschul- und Berufsbildung zu schlagen wusste, konnte sie in ihren Terminen des Sonderprogramms eigene Akzente setzen. Dieses Engagement kann ein Startschuss sein, auch auf Gewerkschaftsseite das deutsch-südafrikanische Wissenschaftsjahr zu weiterem vertieften Austausch vor allem im Bereich der dualen Berufsausbildung zu nutzen.
© Deutsche Botschaft Pretoria