Was Sie in Südafrika beachten sollten

Bitte informieren Sie sich vor jeder Reise über die aktuellsten Sicherheits- und Reisehinweise des Auswärtigen Amtes.

Reise- und Sicherheitshinweise

Verkehr und Transport

Stau Bild vergrößern Stau (© picture-alliance/dpa) In Südafrika herrscht Linksverkehr. Ungeübte sollten sich genügend Zeit nehmen, sich an diese Fahrweise zu gewöhnen. Auch als Fußgänger sollten Sie dies bei Straßenüberquerungen beachten.

Zuverlässige und sichere Taxis gibt es nur in den Großstädten. Sie sollten am besten über die Rezeption Ihres Hotels bestellt werden.
Für die Anmietung eines Wagens reicht in aller Regel der nationale Führerschein aus, ein internationaler Führerschein sollte dennoch zur Sicherheit mitgeführt werden. Das Leihwagenangebot ist groß und bei Buchungen von Deutschland aus durch Sonderkonditionen relativ günstig.
Die Geschwindigkeitsbegrenzungen betragen in Ortschaften 60 km/h, auf Landstraßen und Autobahnen in der Regel 120 km/h.

Kleidung

Auch nach einem warmen Wintertag kann es ab dem Sonnenuntergang gegen 17 Uhr empfindlich kalt werden. Mütze, Winterjacke und Schal sollten also genauso zum Reisegepäck gehören wie Sonnencreme und Badeshorts. Für den Besuch Kapstadts und des Südwestens Südafrikas gehört auch Kleidung zum Schutz gegen Regen und Feuchtigkeit ins Gepäck.

Zeitverschiebung

In der mitteleuropäischen Sommerzeit, besteht Zeitgleichheit zwischen Deutschland und Südafrika. Da in Südafrika die Uhren nicht umgestellt werden, beträgt der Zeitunterschied während der deutschen Winterzeit eine Stunde (MEZ +1).

Elektrizität

220 - 240 V, 50 Hz. Deutsche Stecker sind nicht kompatibel, Adapter können in größeren Hotels ausgeliehen oder vor Ort gekauft werden.

Telefon & Internet

Deutsche Dualband-Mobiltelefone aller Netze funktionieren in Südafrika problemlos. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Nutzer seine SIM-Karte von seinem Netzbetreiber für weltweites Telefonieren, das sog. „Global Roaming“, hat freischalten lassen. Die Vorwahl für Deutschland ist 0049 bzw. +49, für Südafrika 0027 bzw. +27

(Drahtlose) Internetzugänge sind seltener anzutreffen als in Deutschland und oft nur in Cafés, Restaurants oder Hotels verfügbar. Zuverlässig und kostengünstig ist jedoch die Inanspruchnahme von Datendiensten (UMTS) lokaler Mobilfunkanbieter.

Gesundheit und Ärztliche Versorgung


Das Auswärtige Amt empfiehlt bei Kurzzeitaufenthalten Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A. Für bestimmte Teile des Landes, wie z.B. den Krüger-Nationalpark sollten Sie Malariaprophylaxe in Erwägung ziehen. Trotz umfangreicher Aufklärungskampagnen der südafrikanischen Regierung sind etwa 19% der Bevölkerung Südafrikas mit HIV infiziert.

Röntgenbild Bild vergrößern Röntgenbild (© picture-alliance/Arco Images G) Leitungswasser ist in den größeren Städten auch ungefiltert trinkbar.

Die ärztliche Versorgung in Südafrika ist in den großen Städten gut. Hier stehen private Kliniken zur Verfügung, die mit medizinischen Geräten auf europäischem Standard ausgestattet sind und generell über gut ausgebildete Ärzte verfügen. Etwas anderes kann außerhalb größerer Städte gelten. Die Notfallversorgung an den großen Verkehrsachsen ist nicht so dicht und leistungsfähig wie in Deutschland. In den größeren Städten gibt es oft auch deutschsprachige Ärzte.

Für medizinische Leistungen ist grundsätzlich Vorauskasse zu leisten. Rechnungen können in der Regel mit Kreditkarte bezahlt werden. Auslandsreisekrankenversicherungen können meist für eine geringe Prämie in Deutschland abgeschlossen werden.

Geld und Banken


Südafrikanischer Rand Bild vergrößern Südafrikanischer Rand (© Deutsche Botschaft Pretoria) Währungseinheit ist der südafrikanische Rand (ZAR). Ein Rand entspricht 100 Cents. In Umlauf befinden sich Banknoten im Wert von 10,- R, 20,- R, 50,- R, 100,- R und 200,- R sowie Münzen von 5 Cent bis 5,- R. Von Münzen im Wert von 1 und 2 Cent sind nur noch Restbestände im Umlauf. Zahlbeträge werden daher auf 5 Cent auf- bzw. abgerundet.

Die Bargeldversorgung ist an Geldautomaten mit deutschen EC-(Maestro-) und mit Kreditkarten problemlos möglich. Geldautomaten (ATM) sind weit verbreitet und finden sich unter anderem in allen Einkaufszentren. Breite Akzeptanz (auch für kleinere Beträge) finden insbesondere Kreditkarten von Visa und Mastercard. Reiseschecks werden hingegen nur in größeren Banken oder Hotels akzeptiert.

Bei Bargeldumtausch wird meist eine Gebühr von 1,5%, mindestens aber 15 - 25.- R, berechnet. Banken haben an Wochentagen von 8:30 bis 15:30 Uhr und samstags von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr geöffnet. Für den Umtausch in einer Bank sollte eine ausreichende Zeitspanne einkalkuliert werden.

Trinkgelder

Ortsüblich sind in Restaurants Trinkgelder in Höhe von 10 - 15% des Rechnungsbetrages. Bei Taxifahrten ist ein Trinkgeld von 10% angebracht, Kofferträger am Flughafen erwarten 5,- Rand pro Gepäckstück und Zimmerpersonal 5,- Rand pro Tag.

Nütliche Hinweise - Aufenthalt in Südafrika

Reise- und Sicherheitshinweise Südafrika

Achtung

Hier finden Sie die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.